Mülheimer Sportler*innen haben vor allem ihren Freizeitsport digitalisiert

Die nächsten Ergebnisse liegen vor: Zum Themenschwerpunkt „Digitalisierung im Sport“ wurden nach den Mülheimer Sportvereinen auch die Sportlerinnen und Sportler der Stadt befragt. In vielen Bereichen werden schon digitale Ressourcen genutzt. Die zwei größten Bereiche sind Öffentlichkeitsarbeit sowie Apps zum Fitnesstracking. Rund 50% der Befragten haben auch schon mal an einem digitalen Sportangebot teilgenommen.

Viele Sportlerinnen und Sportler verabreden sich vor allem per WhatsApp oder Telefon zum Sporttreiben, wenn sie nicht sowieso feste Zeiten haben. Internetseite, Messenger (WhatsApp etc.), Google Maps oder eine App benötigen sie am häufigsten für ihren eigenen Sport. Spezielle digitale Wege wie Podcast werden so gut wie gar nicht angenommen. Die Kommunikation der Sportvereine sollte dementsprechend angepasst werden. Die Digitalisierung der Öffentlichkeitsarbeit scheint bei allen Sportanbietern sowieso im Vordergrund zu stehen und am weitesten digitalisiert. Schaut man bei den sozialen Medien genauer hin, werden vor allem Informationen über die Internetseite, Facebook und Instagram angeboten. Diese werden auch genutzt, die Sportlerinnen und Sportler würden aber auch zu einem hohen Anteil Messengerdienste wie WhatsApp nutzen.

Rund die Hälfte der Befragten hat schon mal an einem Onlinetraining teilgenommen. Werden Apps beim Sport verwendet, liegen zusammengezählt die Health Apps der großen Anbieter vorne. Danach folgen die Spezialapps für Laufen oder Radfahren. Immerhin fast ein Drittel nutzt sogar eine App der Krankenkasse.

Fitnesstracker sind unter den Sportlerinnen und Sportlern stark verbreitet. Rund die Hälfte der befragten Personen nutzt einen solchen Tracker. Viele von ihnen nutzen den Tracker auch tatsächlich  regelmäßig. Die Ziele sind dabei durchaus unterschiedlich, denn sie werden zur Trainingskontrolle, zum Verbessern der allgemeinen Fitness sowie auch als Motivationshilfe genutzt.

An der Befragung, die bis Anfang September 2020 lief, haben 205 eher sportliche Personen mit unterschiedlichsten Sporthintergründen teilgenommen. Damit ist die Umfrage zwar nicht repräsentativ, aber es ging den Initiatoren der Befragung (Mülheimer Sportbund und Mülheimer SportService) vor allem darum, Tendenzen aufzeigen.

Komplette Auswertung der Online-Befragung

Rückfragen an:

Mülheimer Sportbund e. V., Nicole Nussbicker, nicole.nussbicker@msb-mh.de

oder

Mülheimer SportService, Johannes Michels, johannes.michels@muelheim-ruhr.de