Gratulation an Jonathan Rommelmann zu Olympiasilber

Ihr habt den olympischen Silberglanz in unsere Stadt gebracht. Herzlichen Glückwunsch, dass Ihr zusammen so eine tolle Leistung vollbracht habt!“ Beim Empfang, den der Wassersportverein Mülheim (Ruhr) (WSV) Jonathan Rommelmann und seiner Trainerin Sabine Tschäge am 5. August 2021 auf dem Bootsplatz beim WSV an der Mendener Straße bereitete, brachte nicht allein der stellvertretende Vorsitzende des Mülheimer Sport Förderkreises, Wilfried Cleven, seine Wertschätzung für den großen Erfolg der beiden Mülheimer bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) zum Ausdruck.

Auch der Vorsitzende des Mülheimer Sportbundes (MSB), Frank Esser, und Mülheims 1. Bürgermeister Markus Püll (CDU) zeigten sich von dem hervorragenden Abschneiden von Jonathan Rommelmann angetan. Der 26-Jährige, der für den Crefelder Ruder-Club startet und in Krefeld von Sabine Tschäge trainiert wird, hatte bei dem Multisportevent in der japanischen Hauptstadt gemeinsam mit Jason Osborne (Mainz) die Silbermedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier gewonnen und damit sogar Rudergeschichte geschrieben: Seit der Olympiapremiere dieser Bootsklasse, 1996 in Atlanta/USA, war es noch keinem leichten Doppel-Zweier aus Deutschland gelungen, Edelmetall zu holen.

Sie sind beide tolle Sport-Botschafter für die Stadt Mülheim an der Ruhr“, gratulierte Markus Püll Jonathan Rommelmann und Sabine Tschäge im Namen der Stadt Mülheim an der Ruhr und bedankte sich zugleich bei den Familien der beiden für die langjährige Unterstützung der Tokio-Fahrer sowie beim WSV und den anderen Mülheimer Rudervereinen für deren Engagement um die Sportart.

Frank Esser meinte: „Ich freue mich, Ihnen die Glückwünsche des Mülheimer Sportbundes und der gesamten Mülheimer Sportgemeinde ausrichten zu dürfen. Wir sind sehr stolz auf Sie beide. Sie haben eine unglaubliche Leistung vollbracht und wir sind dankbar für Ihre Heimatverbundenheit.“

Der WSV ist immer meine Heimat gewesen. Hier habe ich mit dem Rudern begonnen“, meinte Jonathan Rommelmann bereits zu Beginn des Empfangs.

Nachdem Bürgermeister Markus Püll dem 26-Jährigen sowie Sabine Tschäge ein kleines Präsent in Form eines „Mülheim-Becher“ überreicht hatte, durften Jonathan Rommelmann und seine Trainerin aus den Händen von Wilfried Cleven einen symbolischen Scheck in Höhe von 500,- Euro entgegennehmen, mit welchem der Mülheimer Sport Förderkreis deren Erfolg bei Olympia würdigte.

Martin Kiefer, der stellvertretende Vorsitzende Sport im WSV, hatte eingangs betont, dass der WSV „mega-stolz“ darauf sei, „was Ihr geleistet habt“. Mark Kleinschmidt sei 1996 in Atlanta der bislang letzte WSV-Sportler gewesen, der eine olympische Medaille im Rudern gewann (Anm. d. Red.: Silber im Achter). „Auch wenn Ihr schwerpunktmäßig in Krefeld unterwegs seid, so seid Ihr Mülheimer“, so Martin Kiefer. Er freute sich, den beiden am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung die „Goldene Nadel des WSV“ überreichen zu dürfen, die üblicherweise an Vereinsmitglieder verliehen wird, die 50 Jahre dem Verein angehören. 

Jonathan Rommelmann ist von den insgesamt neun Mülheimer Athlet*innen, die in Tokio an den Start gingen, der einzige, dem es gelang, eine Medaille zu gewinnen.

Claudia Pauli

V.l.: Frank Esser, Jonathan Rommelmann, Markus Püll, Sabine Tschäge, Martin Kiefer (fast verdeckt), Wilfried Cleven. Fotos: Claudia Pauli.

Jonathan Rommelmann (Mitte) und Sabine Tschäge im Interview mit Martin Kiefer

V.l.: Wilfried Cleven, Martin Kiefer, Jonathan Rommelmann, Sabine Tschäge.

Markus Püll mit dem "Mülheim-Becher"

Bewunderung für die Silbermedaille