Mülheimer Sportbund e.V.
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Zwei Schulen mit zusammen mehr als 30 Kindern neu bei „Mädchen mittendrin“

Mädchen mittendrin

Das Projekt mit dem Titel „Mädchen mittendrin – Mehr Chancen für Mädchen durch Fußball“ hat in Mülheim an der Ruhr eine Ausweitung erfahren: Nach der Erich Kästner-Schule an der Nordstraße (Mülheim-Dümpten) beteiligen sich nun auch die Städtische Gemeinschaftsgrundschule an der Augustastraße und die Städtische Evangelische Grundschule an der Zastrowstraße (jeweils Mülheim-Styrum) daran. Zusammen mehr als 30 Schülerinnen der Klassenstufen 3 und 4 erlernen seit März im Rahmen einer schulübergreifenden Arbeitsgemeinschaft (AG) im Nachmittagsbereich und unter qualifizierter Anleitung das „Einmaleins“ der Mannschaftssportart.

Die AG-Teilnehmerinnen freuen sich zusammen mit Fußballtrainer Izzet Akdogan (SC Croatia Mülheim), Alona Babic (Jugendleiterin beim SC Croatia Mülheim), den angehenden Fußballtrainerinnen Sabrina Sackers und Catharina Craghs (beides Oberstufenschülerinnen an der Willy-Brandt-Schule), Walburga Koopmann (Vorsitzende der Sportjugend im Mülheimer Sportbund), Véronique Hötger (Lehrerin an der Städt. GGS an der Augustastraße) und Christel Squarr (Lehrerin an der Städt. Evangelischen Grundschule an der Zastrowstraße) über die Bälle und T-Shirts, die ihnen die Koordinatorin des Projektes „Mädchen mittendrin – Mehr Chancen für Mädchen durch Fußball“, Katharina Althoff (Uni Duisburg-Essen), überreichte. Fotos: Claudia Pauli

Während die Erich Kästner-Schule im Zusammenhang mit „Mädchen mittendrin“ mit dem Dümptener Turnverein (DTV) kooperiert, arbeiten die beiden neu hinzugekommenen Schulen mit dem SC Croatia Mülheim zusammen: Einmal wöchentlich vermittelt Fußballtrainer Izzet Akdogan den Kindern auf abwechslungsreiche Weise Grundkenntnisse in der Ballsportart.

Unterstützung erfährt er dabei von den ehemaligen Fußballspielerinnen und angehenden -trainerinnen Sabrina Sackers und Catharina Craghs. Beide sind Oberstufenschülerinnen an der Willy-Brandt-Schule, welche für „Mädchen mittendrin“ Hallenzeiten in der Sporthalle Von-der-Tann-Straße zur Verfügung stellte. Von Beginn an zeigten sich die Dritt- und Viertklässlerinnen in den Übungsstunden hoch motiviert und vom Fußballspielen begeistert.

Vorangetrieben wurde die Einführung des Projektes in der Stadt am Fluss von den Verantwortlichen in der Sportjugend im Mülheimer Sportbund (MSB), speziell von der Sportjugend-Vorsitzenden Walburga Koopmann. Alle Beteiligten erhoffen sich dadurch einen weiteren Schub im Mädchenfußball – z.B. im Hinblick auf neue Vereinsmitgliedschaften und/oder in Bezug auf ein umfangreicheres Teilnehmerfeld bei den Stadtmeisterschaften der Schulen im Mädchenfußball. „Mädchen mittendrin“ soll aber auch die Integration fördern:

Das Projekt richtet sich insbesondere an Schülerinnen mit Migrationshintergrund und/oder aus sozial schwächeren Familien. Ganz allgemein stellt „Mädchen mittendrin“ ein weiteres Projekt dar, mit welchem die Handlungsträger im MSB Kooperationen zwischen Schulen und jeweils nahe gelegenen Vereinen ermöglichen. Es hat an der Universität Oldenburg seinen Ursprung und wird in Nordrhein-Westfalen vom Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen koordiniert. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) unterstützt „Mädchen mittendrin“ finanziell.

Weitere Informationen zu „Mädchen mittendrin“ erhalten Sie im Internet unter www.fussball-ohne-abseits.de und auf der Homepage des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) unter www.mfkjks.nrw.de (Rubrik „Sport“, Unterrubrik „Soziale Chancen“, Link „Mädchen mittendrin – Mehr Chancen für Mädchen durch Fußball“).