Mülheimer Sportbund e.V.
Mülheimer Sportbund e.V.
Mülheimer Sportbund e.V.
Mülheimer Sportbund e.V.

Pilotprojekt kommt gut an

Kooperation zwischen Sportverein und Kita

Impression aus einer Übungsstunde (auch andere Bilder).

Fotos: Claudia Pauli.

Ein positives Fazit ziehen die Verantwortlichen kurz vor Abschluss des als Pilotprojekt angelegten Angebots „Fußball-Bewegungsstunden", welches der Mülheimer Sportbund (MSB) im Rahmen des Programms „NRW bewegt seine KINDER!" des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem SV Heißen ins Leben rief.

„Die Kinder nehmen das Angebot gut an – man sieht, dass sie gerne dabei sind", meint etwa Jana Hartwich, Koordinatorin für Kinder- und Jugendsport beim MSB. Seit März besteht für Mädchen und Jungen aus drei in Heißen ansässigen Kindertagesstätten (Kitas) – „Abenteuerland", „Kleiststraße" und „Sternenzelt" – jeweils einmal im Monat für eine Stunde Gelegenheit, auf dem Kunstrasenplatz des SV Heißen an der Hardenbergstraße auf kindgerechte Weise Erfahrungen in der Sportart Fußball zu sammeln.

„Uns geht es in erster Linie darum, den Kindern ganz allgemein Spaß an Bewegung zu vermitteln – dass die Kinder auf den Sportplatz kommen und sich gegebenenfalls anders bewegen, als sie es in der Kita tun. In den Kitas ist für vieles gar nicht der Platz gegeben", erläutert Jürgen Bemerburg, Jugendleiter beim SV Heißen, der die Übungsstunden durchführt. Er ergänzt: „Zusätzlich möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, eine Sportart kennen zu lernen, die sie eventuell mögen und die sie in einem Mülheimer Sportverein weiterführen."

Dadurch, dass Jürgen Bemerburg die Übungseinheiten ehrenamtlich leitet, fallen für die teilnehmenden Kita-Kinder keine Kosten an. Der Abschluss des Projekts erfolgt Anfang Juli, während der Aktionswoche „Heißen bewegt sich – gesund".

„Möglicherweise können wir mit dem Projekt andere Sportvereine anregen, in anderen Stadtteilen Ähnliches zu machen", sagt Jürgen Bemerburg. Denn, so Jana Hartwich: „Das Projekt, d. h., eine solche Kooperation zwischen Sportverein und Kita, ist grundsätzlich natürlich auf andere Sportarten, andere Sportvereine und andere Stadtteile übertragbar."

Claudia Pauli (Pressesprecherin MSB)