Mülheimer Sportbund e.V.
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„Der Sport lebt hier wirklich!"

Mitgliederversammlung 2016 des Mülheimer Sportbundes (MSB)

am 9. November in der innogy Sporthalle

V. l.: Der MSB-Vorsitzende Prof. Dr. Werner Giesen mit Bürgermeisterin Ursula Schröder und Gastredner Bernhard Schwank. Fotos: Claudia Pauli

Der MSB-Vorsitzende Prof. Dr. Werner Giesen

Bernhard Schwank, Leiter der Abteilung „Sport, Sportstätten“ im MFKJKS

MSB-Sportwart Klaus Stockamp

Die Delegierten der Mülheimer Sportvereine trafen einstimmige Entscheidungen.

MSB-Schatzmeister Ernst Herzog

Alle Entscheidungen einstimmig getroffen, zahlreiche erfreuliche Informationen und ein aufschlussreicher Gastvortrag: Die diesjährige Mitgliederversammlung des Mülheimer Sportbundes (MSB) erwies sich für alle Beteiligten als gelungene Veranstaltung.

Die insgesamt mehr als 80 stimmberechtigten Delegierten der Mülheimer Sportvereine erteilten dem MSB-Vorstand ebenso gemeinschaftlich die Entlastung, wie sie den Haushaltsplan 2017 genehmigten.

Zuvor hatte der MSB-Vorsitzende Prof. Dr. Werner Giesen in seinem Bericht einen Überblick über die wesentlichen Schwerpunkte der Arbeit des MSB in den vergangenen rund zwölf Monaten gegeben. Dabei konnte er den Anwesenden mitteilen, dass sich die Projekte, mit denen sich der MSB befasst, hervorragend entwickeln. So würden z. B. die Sportgutscheine immer mehr angenommen, „Sport im Park" sei auf eine sehr gute Resonanz gestoßen, die Aktivitäten unter dem Motto „Bewegt älter werden" kämen gut bei den Bürgerinnen und Bürgern an, es hätten sich etliche Vereine in den „Tag des Sports" eingebracht und viele Vereine machten den Geflüchteten, die in Mülheim leben, attraktive Sportangebote.

Prof. Dr. Werner Giesen wies zudem darauf hin, dass sich der MSB medial neu aufgestellt hat: Im Sommer erfuhr die MSB-Homepage einen Relaunch. Außerdem informiert der MSB monatlich mittels eines Newsletters ausführlich über seine Arbeit und unter „Mülheim macht Sport" ist er seit einiger Zeit auch bei Facebook aktiv.

MSB-Sportwart Klaus Stockamp ergänzte die Ausführungen des Vorsitzenden um Informationen u. a. zum Thema „Deutsches Sportabzeichen", welches in Mülheim seit einigen Jahren einen regelrechten Boom erlebt: Mit insgesamt 2.721 verzeichneten Sportabzeichen-Abnahmen kam der MSB 2015 im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbs des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) auf Rang drei und belegte damit erstmals bei diesem Wettbewerb einen Podestplatz. Klaus Stockamp dankte vor diesem Hintergrund auch den Sportabzeichen-Abnehmern für ihr Engagement.

Der stellvertretende MSB-Vorsitzende Wilfried Cleven informierte die Anwesenden anschließend über Neuerungen im Zusammenhang mit dem Mülheimer Sport Förderkreis (MSF). Der im Jahr 1980 als „Förderkreis Mülheimer Sport" gegründete Verein änderte im Frühjahr dieses Jahres nicht nur seinen Namen und sein Erscheinungsbild (Logo etc.), sondern er stellte sich auch inhaltlich neu auf. Zwar möchte der Verein weiterhin den Leistungs- und Spitzensport in der Stadt fördern, dies geschieht aber nun auf eine andere Weise. „Herzstück" der inhaltlichen Neuausrichtung ist ein „3-Säulen-Modell". Bis dato brachte der Mülheimer Sport Förderkreis insgesamt rund 1,8 Mio. Euro für den Leistungs- und Spitzensport in Mülheim auf.

Wie Prof. Dr. Werner Giesen betonte, arbeiten der Mülheimer Sportbund, der Mülheimer Sport Förderkreis und genauso der Mülheimer SportService (MSS) eng zusammen. Zugleich wies der MSB-Vorsitzende darauf hin, dass der MSB drei neue Mitglieder hat: Aufgenommen wurden kürzlich der Budokan Mülheim e. V., der Sport- und Kulturverein Mülheim an der Ruhr e. V. und der Fatihspor Mülheim e. V.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung, die einmal mehr im Mehrzweckraum der innogy Sporthalle (ehemals RWE-Sporthalle) abgehalten wurde, hatte Ursula Schröder in Vertretung von Oberbürgermeister Ulrich Scholten Grüße der Stadt Mülheim an der Ruhr überbracht. „Der MSB bringt die Menschen zum Sport und den Sport zu den Menschen", so die Bürgermeisterin. Sie dankte den Vereinsvertretern für die geleistete Arbeit und würdigte deren Einsatz für den Sport.

Gastredner war in diesem Jahr Bernhard Schwank, der Leiter der Abteilung „Sport, Sportstätten" im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS). In seinem Vortrag über das Thema „Sportförderung" zeigte er auf, wie umfangreich das Land Nordrhein-Westfalen den Sport fördert. U. a. erläuterte er Förderansätze in den Bereichen Breitensport, Leistungssport, Schulsport, Sportstättenbau und Ehrenamt, sodass jeder der Anwesenden interessante Anregungen für die eigene Arbeit erhielt. „Der Sport lebt hier wirklich in Mülheim", zeigte sich Bernhard Schwank von dem, was er zuvor über das Sportgeschehen in der Stadt gehört hatte, angetan.

 

Claudia Pauli (Pressesprecherin MSB)