Mülheimer Sportbund e.V.
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Bewerbung für das neue FSJ-Jahr startet

Wer ab dem 1. September 2017 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sportbereich absolvieren möchte, der sollte sich bereits jetzt nach entsprechenden Stellen erkundigen und sich im Optimalfall auch gleich bewerben.

Nathalie Neugebauer absolviert seit dem Herbst 2016 ein FSJ beim MSB.

Marten Müller ist FSJler beim MSS.

U. a. wirkte Nathalie Neugebauer (mit grüner Weste) am „Tag der Talente“ mit. Foto: Claudia Pauli.

Denn: Wenn z. B. alle Abi-Klausuren geschrieben sind und der Lernstress vorbei ist, sind meistens schon alle Stellen vergeben. Schließlich erfreut sich ein FSJ bei einem Sportverein, -verband oder -bund großer Beliebtheit.

„Für mich war es absolut die richtige Entscheidung, nach Beendigung der Schule ein FSJ zu machen. Ich wusste im vergangenen Jahr noch nicht, was ich beruflich machen möchte, und habe über das FSJ die Möglichkeit erhalten, mich zu orientieren", sagt etwa Nathalie Neugebauer, die seit dem Herbst 2016 als FSJlerin beim Mülheimer Sportbund (MSB) arbeitet und sich inzwischen darüber im Klaren ist, welchen beruflichen Weg sie anschließend einschlagen wird. „Ich konnte beim MSB bereits in den ersten Monaten viel Erfahrung in ganz unterschiedlichen Bereichen sammeln und habe schnell gemerkt, dass ich im Sport bleiben möchte bzw. was mich in dem Bereich besonders interessiert", so die 18-Jährige.

Aus Sicht von MSB-Mitarbeiterin Karoline Kügler ist ein FSJ „für Jugendliche super. Viele von ihnen sind auch über das FSJ hinaus für z. B. den Verein, bei dem sie dieses absolviert haben, aktiv. Gerade, wenn sie während ihres FSJ einen Übungsleiterschein gemacht haben, können sie danach nebenher gutes Geld verdienen."

Die Referentin FSJ beim MSB betont in dem Zusammenhang, dass die Einsatzstellen über z. T. sehr verschiedene Rahmenbedingungen verfügen, sodass jeder FSJler andere Möglichkeiten erhält, aktiv zu werden. So spielt beispielsweise eine Rolle, ob die Einsatzstelle eine Geschäftsstelle aufweist.  

Für Marten Müller, der seit dem vergangenen Herbst beim Mülheimer SportService (MSS) als FSJler tätig ist, war der Entschluss, nach dem Abitur ein FSJ einzulegen, ebenfalls ein sehr guter: „Man lernt z. B. zunehmend  Verantwortung zu übernehmen – gerade, wenn man mit Kindern zusammenarbeitet", so der 19-Jährige, der inzwischen schon drei AGs an Grundschulen eigenständig leitet.

Karoline Kügler, die für die Sportjugend NRW auch außerhalb Mülheims junge FSJler im Sportbereich pädagogisch betreut, empfiehlt Interessierten, zunächst auf der Homepage des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (www.lsb-nrw.de) bzw. dessen Sportjugend (www.sportjugend-nrw.de) nach möglichen Einsatzstellen zu schauen. „In dem entsprechenden Portal sind alle Vereine bzw. Verbände in Nordrhein-Westfalen aufgeführt, die einen FSJler suchen, und man kann sich ausführlich über Einsatzbereiche, Arbeitszeiten, Anforderungen etc. informieren", erläutert die MSB-Mitarbeiterin. Über das Portal ist auch eine direkte Bewerbung bei den einzelnen Anbietern möglich.

Wer sich für eine Einsatzstelle in Mülheim interessiert, kann seine Bewerbung alternativ an den MSB richten. Ansprechpartnerin ist in dem Fall Nicole Nussbicker, die kommissarische Geschäftsführerin des MSB (Tel.: 30 850 40, E-Mail: nicole.nussbicker@msb-mh.de). Neben MSB und MSS, die pro Jahr je eine FSJ-Stelle anbieten, existieren in Mülheim mehrere weitere aktive Einsatzstellen. Ansprechpartnerin für eventuell auftretende Fragen zu dem Thema ist Karoline Kügler (Tel.: 30 850 37, E-Mail: karoline.kuegler@msb-mh.de).

Für Vereine, die FSJler einsetzen, besteht die Möglichkeit, über das Programm „Club Support!" gefördert zu werden. Nähere Informationen dazu sind bei MSS-Mitarbeiter Johannes Michels (Tel.: 455 52 03, E-Mail: johannes.michels@muelheim-ruhr.de) erhältlich.  

Claudia Pauli (Pressesprecherin MSB)