Mülheimer Sportbund e.V.
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Reger Erfahrungsaustausch bei Auftaktveranstaltung

Seminar zum Thema „Integration durch Sport"

Gruppenfoto aller Teilnehmer. Fotos: Claudia Pauli.

Nicole Nussbicker (l.), die kommissarische Geschäftsführerin des MSB, und Jana Hartwich

Die Teilnehmer am Seminar kamen aus ganz verschiedenen Bereichen.

Moderator Ronnie Goertz vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen

Um die ohnehin schon hohen Integrationsleistungen, die der Sport in Mülheim erbringt, künftig noch weiter zu steigern, tauschten sich kürzlich knapp 30 Interessierte im Rahmen eines KURZ UND GUT Seminars unter der Überschrift „Partner in den kommunalen Integrationsnetzwerken qualifizieren und stärken" über das vielschichtige Thema „Integration durch Sport" aus.

Anwesend waren neben Mitarbeitern des Mülheimer Sportbundes (MSB), der zu der Veranstaltung eingeladen hatte, u. a. Vertreter von Mülheimer Sportvereinen sowie der Sportjugend im MSB, Mitarbeiter der Sozialagentur, des Centrums für bürgerschaftliches Engagement (CBE), des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, des Stadtteilmanagements Eppinghofen sowie Vertreter des Kommunalen Integrationszentrums und des Landesintegrationsrates.

„Es ergab sich eine rege Diskussion u. a. darüber, wer genau was macht, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie man am besten vorgeht, wenn man gezielte Integrationsmaßnahmen im Sport vornehmen möchte", erläutert Jana Hartwich, Fachkraft für „Integration durch Sport" beim MSB. Interessant sei es insbesondere auch gewesen, von anderen zu erfahren, vor welchen Herausforderungen sie dabei gestanden und wie sie bestimmte Probleme gelöst hätten, so Jana Hartwich weiter.

Das Seminar sollte ganz allgemein dazu beitragen, dass sich die verschiedenen Akteure stärker vernetzen und dadurch in der Zukunft intensiver zusammenarbeiten. „Ich habe den Eindruck, dass mit der Auftaktveranstaltung ein großer Schritt in diese Richtung gemacht wurde", zog die MSB-Mitarbeiterin ein positives Fazit. Um einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, sind bereits weitere Treffen dieser Art angedacht.

Im Rahmen des Seminars stellten sich zudem die drei neuen Mülheimer Stützpunktvereine im Bereich „Integration durch Sport" vor. Zum Stützpunktverein können Sportvereine werden, die sich im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ (IdS) für die Integrationsarbeit im und durch Sport engagieren und dabei regelmäßig, langfristig und kontinuierlich tätig sind. In Mülheim schaffen und fördern derzeit der Primero Club de Futsal (PCF), der Verein für Bewegungsförderung und Gesundheitssport (VBGS) und der Verein Marathon Mülheim in besonderer Weise Integrationsstrukturen.

Die Fachkraftstelle für „Integration durch Sport" wurde vom MSB zum 1. Juli eingerichtet. Die Förderung der Stelle erfolgt über das erwähnte, bundesweite Programm „Integration durch Sport", dessen Koordination dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) obliegt. Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützen das Programm als Zuwendungsgeber und Partner. Die Hauptaufgabe von Jana Hartwich in der neu geschaffenen Funktion besteht in der Begleitung, Beratung und Förderung von Sportvereinen im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit.

Claudia Pauli (Pressesprecherin MSB)